How to be Irish

Ja ich habe vor ein paar Wochen von Randomhouse ein echt cooles Buch zugeschickt bekommen : How to be Irish, es kam eine Woche nach meinem Post zum Schüleraustausch und hat mich total gefreut.  Nun habe ich es fertig gelesen und denke es ist definitiv eine Review wert.

Autor: David Slattery

Verlag: Btb Verlag

Genre: Antrophologie

Seiten: 320 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3442754847

1.Auflage: Juni 2015

Inhaltsangabe:.Was macht einen wahren Iren aus? Wer wird zu einer irischen Beerdigung eingeladen und wenn ja, warum? Wie feiert man hier eine Hochzeit? Und warum sind dort immer mindestens 200 Gäste eingeladen? Was sind die wichtigsten Regeln in einem Irish Pub? Und was sorgt an Weihnachten für Konfliktstoff?

David Slattery zeigt uns, welche Besonderheiten und Eigenheiten die Iren von ihren Nachbarn unterscheiden. Mit Fachkenntnis und einer ordentlichen Portion Humor führt uns der studierte Anthropologe durch die Regeln des irischen Miteinanders. Für seine Recherchen schleuste er sich in eine politische Partei ein, nahm an unzähligen Hochzeiten und Beerdigungen teil, arbeitete am Empfang einer Arztpraxis, trug Frauenkleidung und besuchte zahlreiche Pubs – alles im Dienste der Wissenschaft!

Meine Meinung: Das Buch ist in zehn Kapitel unterteilt, jedes einem der grundliegenden Themen rund ums irische Leben gewidmet: Tod, Kneipe, Einwanderer, Hochzeit, Gesundheit, Berufsleben, Bauen, Weihnachten, Politik und Wahlen und Cool sein.
Darin wird dem Leser erklärt, wie das typisch irische Verhalten in der einen oder anderen Situation aussieht,, auch einige eigenen Erfahrungen des Autors, etwa die bei den Beerdigungen, Hochzeiten, Weihnachten oder Wahlen, sind mit eingeflossen.
Das Kapitel 3 über die Hinzugezogenen dürfte besonders interessant für die Leser sein, die mit dem Gedanken spielen, nach Irland auszuwandern. Die Unterteilung der Einwanderer in „Hereingeschneite“ und „Plastik Paddys“ und ihre Besonderheiten war echt lustig : „Wenn Sie auf dem Weg zum Plastic Paddy sind und davon überzeugt, dass Sie die Regeln des Irischseins gemeistert haben, dann wird Ihnen… aufgehen, dass wir die interessantesten, spannendsten, individuellsten und bezauberndsten Menschen auf der Welt sind, die darüber hinaus in keinster Hinsicht zu Übertreibungen neigen.“ S. 94
Stellenweise kam es mir auch so vor, dass der Autor ein wahrer Meister des „Scheißerzählens“ ist, der Kunst, die er eingehend im Kapitel 2, Kneipe, erklärt hat.
Weihnachten als Familienfest und die gängigen Bräuche, wie der hl. Nikolaus und Weihnachtsmann sind ebenso gründlich wie humorig unter die Lupe genommen worden, eine harte Mutsprobe für alle Weihnachtsfans.
Die Zitate der Klassiker wie irische Redewendungen vor jedem Kapitel sind eine wahre Bereicherung: etwas zum Schmunzeln und zum Nachdenken.

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